Terminalia


Wir laden ein zum fröhlichen und informativen Grenzgang nach römischer Art am Samstag, dem 29.02.2019 ab 17:30 Uhr.

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Wie es in den letzten Jahren langsam zur Tradition geworden ist, werden wir unser Jahr auf der Haselburg wieder mit dem urrömischen Ritus der Terminalia beginnen, welcher ursprünglich am letzten Tag des altrömischen Jahres stattfand. Die Terminalia waren dem Gott Terminus gewidmet, welcher die heilige Unantastbarkeit der Grenzsteine garantierte. Zusammen mit den Nachbarn umschritt man die Felder, um an jedem Grenzstein ein Küchlein als gemeinsames Opfer niederzulegen und somit den Grenzverlauf für ein weiteres Jahr zu bestätigen. Ein in seinen Wurzeln agrarisches, schon zur Zeit der Haselburg uraltes Fest, dessen Einführung, wie viele der ältesten Bräuche Roms, später dem legendären zweiten König Numa Pompilius zuschrieben wurde.

Auch wir werden wieder einen kleinen Rundgang mit Fackeln entlang der Grenzen des mit Feuerkörben partiell stimmungsvoll beleuchteten Haselburggeländes machen. An den einzelnen Stationen informiert unser Vorstandsmitglied Michael Ditter über die Hintergründe.

Dieses Jahr fällt unsere Terminalia genau auf den 29. Februar. Doch warum ist ausgerechnet der Februar der kürzeste Monat und wird in Schaltjahren verlängert? Aus diesem Anlass wird neben dem Ritus an sich die Entwicklung des römischen Kalenders beleuchtet werden und dabei der Bogen vom legendären Mondkalender Numas bis hin zum julianischen Sonnenkalender mit seinen regulär 365 Tagen und einem Schalttag alle 4 Jahre gespannt.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit sich im Infozentrum bei "römischen" Glühwein und einer kleine Stärkung aufzuwärmen und denn Abend ausklingen zu lassen.

Achten Sie bitte auf der Witterung angepasste Kleidung und festes Schuhwerk, denn die Terminalia findet bei jedem Wetter statt!


Das Infozentrum ist ab 17:30 Uhr geöffnet. Der Rundgang beginnt mit Einbruch der Dunkelheit, ca. 18 Uhr