Römische Kochbarkeiten - Das süße Rom


03.-04.08.2019, jeweils von 11:00 - 17:00 Uhr

Unter dem Motto „ Römische Kochbarkeiten“ hatten wir (die Gruppe Andulf) uns bisher den eher deftigen Gerichten der „alten Römer“ bis hin zur Ernährung des römischen Legionärs gewidmet.
Nun möchten wir uns einem anderen Aspekt der römischen Genüsse widmen: dem süßen Rom.
Bereits Cato der Ältere erwähnt in seinem Werk „De agri cultura“ („Über die Landwirtschaft“) einen süßen „Käsekuchen“ (Savillum).
In unserer heutigen Zeit ist im besonderen die Rezeptsammlung „De er coquinaria“ des Apicius bekannt. Im siebten Buch gibt es das Kapitel „Dulcia domestica et melcae“ welches explizit Süßspeisen des Gourmets behandelt. Hier finden sich Köstlichkeiten wie „gefüllte Datteln“ (Dulcia domestica) oder „Honigbrot“ (Dulcia).
Erwähnenswert sind auch noch „Globuli (Quark/Mohn-Bällchen) oder „Gvstum de praecoqviis“ (Aprikosen).
Auch der Genuss von Obst spielte eine bedeutende Rolle: neben der opulenten Obstschale gab es auch „Melones et pepones“, ein Melonendessert“.

Welche der genannten Speißen von „mutigen“ Besuchern probiert werden kann bleibt erst einmal unser Geheimnis. Nur soviel sei verraten: auch eine Kleinigkeit an deftigen wie „Moretum“ (Schafskäse-Paste mit Knoblauch) oder „In ovis hapalis“ (Gekochte Eier mit Pinienkernpaste) steht zur Auswahl.

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