Geographie und Kartographie  in der griechisch-römischen Antike


Sonntag, 13.10.2019, 15:00 Uhr
Haselburg Infozentrum


Vortrag von Michael Ditter

Von der klassischen Wanderkarte oder Stadtplan bis zum Navigationssystem, Landkarten sind heute fester Bestandteil des Alltags und nicht mehr wegzudenken. Jederzeit kann das Smartphone via GPS unseren genauen Standort ermitteln. Wo aber liegen die Ursprünge der westlichen Kartographie?
Welche Möglichkeiten hatten die Römer präzise Karten zu erstellen und brauchten sie diese überhaupt? Was war ihr Einfluss auf die damalige Praxis, auf das Verständnis der Geographie und die Wahrnehmung des Raums?
Der Vortrag bietet einen tiefen Einblick in die Entwicklung der Geographie und Kartographie von der klassischen Epoche über den Hellenismus bis zum Ende der römischen Antike, welche mit dem Werk des Claudius Ptolemaeus zur Entstehungszeit der Haselburg einen Höhepunkt fand. Er zeigt welche Beispiele römischer Landkarten die Jahrtausende überdauert haben und erläutert die hinter ihnen stehenden mathematischen und geistigen Grundlagen.