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Vereinsprojekte
1.
Bau eines
Funktionsgebäudes und Infozentrums auf dem
Gelände der Villa Haselburg
Unsere
alte Hütte (Provisorium seit 1985) wird langsam baufällig.
Steigende Besucherzahlen und Veranstaltungen auf der Anlage machen eine
Verbesserung der sanitären Anlagen unumgänglich. Seit
mehreren Jahren schon bemüht sich der Verein, hier Abhilfe zu
schaffen. Aus rein finanziellen Gründen war das bisher nicht
möglich. Der Verein, der sich aus Spenden und
Mitgliedsbeiträgen finanziert, konnte das nicht alleine stemmen,
ebensowenig die Gemeinde Höchst, die Eigentümer der Haselburg
ist.
Dieses Jahr ist endlich Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Es ist
gelungen, möglichst viele Partner, die an einem lebendigen Museum
im Vorderen Odenwald interessiert sind, an einen Tisch zu bringen,
darunter neben dem Verein und der Gemeinde Höchst den
Odenwaldkreis, den Verein Museumsstraße Odenwald-Bergstraße
e.V. und das Landesamt für Denkmalpflege Hessen. Etwa 50% der
Gesamtkosten wird die EU im Rahmen des ELER-Programms tragen. Einen
nicht
unwesentlichen Beitrag haben Spenden verschiedener Institutionen,
darunter die HSE-Stiftung und die Stiftung der Sparkasse Odenwald,
geleistet.
Mittlerweile (März 2011) besteht Baurecht, die Planungen des
Architekturbüros (Huther & Karawassilis, Rödermark), der
Gemeinde
und des Haselburgvereins sind in vollem Gange. Über die Planung
und das
Aussehen des neuen
Gebäudes können Sie sich mit diesem pdf des
Architekturbüros informieren. Das Gebäude soll sich
zwischen Parkplatz und der jetztigen Hütte befinden. Es passt sich
harmonisch in die antike Anlage ein und ermöglicht es uns,
Besucher gleich am Parkplatz "in Empfang zu nehmen".
Wir möchten die Möglichkeiten eines festen Gebäudes
nutzen, um:
- mehr
Veranstaltungen auf der Anlage unabhängig vom Wetter anbieten zu
können
- mehr
Führungen, insbesondere in den Sommermonaten und an den
besucherstarken Wochenenden
- mehr
Fundstücke von der Haselburg präsentieren zu können
- während
der Öffnungszeiten, die der Verein ehrenamtlich erbringt,
über weitere Ziele, Sehenswürdigkeiten und Museen im Odenwald
informieren
- Besucherprogramme
für Schulklassen, Wanderer und andere Gruppen anbieten
- römisches
Landleben im Odenwald vor 1800 Jahren erfahrbar machen
- die Haselburg kann
als Info- und Anlaufstelle für römische Relikte im ganzen
Odenwald genutzt werden
Sie können uns dabei unterstützen. Werden
Sie Mitglied im Haselburgverein! Unterstützen Sie unser
Vorhaben durch Spenden. Wir möchten, dass sich die Bürger mit
dem kleinen Museumsbetrieb identifizieren. Werben Sie für den
Verein und sein Vorhaben.

Bild aus der Planung des Architekturbüro Huther und Karawassilis,
Rödermark. Das Gebäude soll die alte Hütte ersetzen und
sich zwischen Parkplatz und dem Hauptgebäude der Villa befinden.
Es wird sich harmonisch in das Freilichtmuseum einfügen und weder
die Landschaft, noch die antiken Ruinen beeinträchtigen.
2.
Außenanlage
Wir sind ständig bemüht, durch
tatkräftiges Anpacken unsere Außenanlage zu verbessern.
Derzeit 2010 möchten wir den "Wirtschaftstrakt" etwas
besucherfreundlicher gestalten. Im südöstlichen Teil wurde
eine Pergola gebaut, die größtenteils über eine Spende
vom Partnerschaftskommittee Höchst/Montmelian finanziert wurde
(vielen Dank dafür). Den bisher etwas muffigen Keller des
Küchengebäudes richten wir zu einem echten römischen
Lagerkeller her, haben dazu ein Hlzregal und Repliken römischer
amphoren angeschafft.
3.
Neue
Beschilderung der Anlage und des Jupiterheiligtums
In Anlehnung an die am
UNESCO-Weltkulturerbe Limes aufgestellten Tafeln soll eine neue
Haupttafel für die gesamte Anlage sowie eine neue Tafel für
das teilrekonstruierte Jupiterheiligtum aufgestellt werden. Die
Gestaltung der Tafeln erfolgt durch den wissenschaftlichen Bearbeiter
der Anlage, wodurch kompakte Texte und das Einfließen neuester
wissenschaftlicher Erkenntnisse möglich sind.
Da sich im Falle des Jupiterheiligtums gezeigt hat, dass eine
Rekonstruktion der Säule wirtschaftlich nicht realisierbar ist,
soll der anschauliche Befund der zerschlagenen Säule auf der Tafel
dargestellt werden. Entwürfe für die Tafeln sind an der Wand
in der Hütte zu sehen.
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