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anstehende Projekte des Haselburgvereins 2007
1. Neue Beschilderung der Anlage und des Jupiterheiligtums
In Anlehnung an die am
UNESCO-Weltkulturerbe Limes aufgestellten Tafeln soll eine neue
Haupttafel für die gesamte Anlage sowie eine neue Tafel für
das teilrekonstruierte Jupiterheiligtum aufgestellt werden. Die
Gestaltung der Tafeln erfolgt durch den wissenschaftlichen Bearbeiter
der Anlage, wodurch kompakte Texte und das Einfließen neuester
wissenschaftlicher Erkenntnisse möglich sind.
Da sich im Falle des Jupiterheiligtums gezeigt hat, dass eine
Rekonstruktion der Säule wirtschaftlich nicht realisierbar ist,
soll der anschauliche Befund der zerschlagenen Säule auf der Tafel
dargestellt werden.
2. "Vom archäologischen Fundplatz zum
Freilichtmuseum" - der Haselburgverein will das Freilichtmuseum zum
"echten" Römermuseum erweitern
Im Jahr 2003 wurde vom Odenwaldkreis und dem
Landesamt für Denkmalpflege Hessen ein Konzept zur weiteren
Entwicklung des Freilichtmuseums in Auftrag gegeben. Der Plan
sieht vor allem den Bau eines Museumsgebäudes vor, das den Verein
endlich in die Lage versetzen würde, die eindrucksvollen Funde aus
der Anlage in einer Dauerausstellung zu präsentieren. Auch
wären die Vereinsveranstaltungen nicht mehr auf das Wetter
angewiesen und könnten erheblich ausgeweitet werden. Die
vorhandene Holzbaracke ist für beides keine dauerhafte Lösung!
Der Haselburgverein unterstützt diese Planungen und möchte
sie seinerseits voranbringen. Die skizzierte Entwicklung ist in anderen
Bundesländern bereits mehrfach und erfolgreich umgesetzt worden
(Baden-Württemberg: Hechingen-Stein und Heitersheim,
Rheinland-Pfalz: Bad Kreuznach und Bad Neuenahr-Ahrweiler, Saarland:
Borg und Schwarzenacker) und deshalb mehr als nur eine Überlegung
wert.
Um eine Vorstellung zu gewinnen, was die Errichtung des
Museumsgebäudes der Anlage und der Region für einen Nutzen
erbringen würde, haben wir unsererseits einige Vorschläge
erarbeitet. Diese können hier als .pdf-Datei eingesehen werden.
3. Außenanlage
Einmal mehr stehen einige Veränderungen auf der
Außenanlage an. Das Holzpodest auf dem Kellergebäude ist
leider baufällig geworden und muss ersetzt werden. Es ist
einstweilen aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Eine Drainage wird notwendig am neu rekonstruierten Jupiterheiligtum, da sich an der Hangseite Wasser staut.
In beiden Fällen werden wir in nächster Zeit eine Lösung
präsentieren, wobei uns der Bauhof der Gemeinde Höchst
freundlicherweise unterstützt.
Erweitert werden soll u.a. das Kräuterbeet, und es wird auch
darüber hinaus ständig kleine Verbesserungen an der Anlage
geben. Auch für regelmäßige Besucher ist das
Freilichtmuseum also immer einen Besuch wert!
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